Aktuell

23.3.2009   Agrotourismus und Langsamverkehr
Die rund 14'000 signalisierten Wander-, Rad- und Mountainbikerouten bieten dem Agrotourismus eine hervorragende Grundlage: Viele Wege und Routen führen direkt an den Bauernhöfen und Alpen vorbei und damit auch die potentielle Kundschaft. Speziell im Aufschwung sind die Weitwanderwege und Mountainbikerouten. Mit der Eröffnung von SchweizMobil im Frühjahr 2008 stehen in Graubünden unseren Gästen rund 1400 Kilometer neu signalisierte Routen zur Verfügung.

Über die Internetplattform www.schweizmobil.ch findet der Gast alle Informationen dazu, darunter auch zu den Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Bauernhof. Solche Angebote im Agrotourismus können einfach und effizient über SchweizMobil kommuniziert werden. Nähere Angaben im Handbuch Langsamverkehr.


19.1.2009   Weitwandern auf der Route 25 Via Segantini
Ein Wanderbericht zur Via Segantini, von Thusis durch das Surses/Oberhalbstein über die Pässe Septimer und Lunghin ins Engadin. Die Wanderung bietet keine besonderen Schwierigkeiten, sie ist auch am Piz Lunghin mit ausdauernden und berggewohnten Kindern zu bewältigen.

 » http://www.wanderland.ch/de/reiseberichte.cfm#route42


12.1.2009   Entwicklung Radfahrerunfälle
Der SINUS-Report 2007 der Beratungstelle für Unfallverhütung (bfu) zeigt auf, dass die Zahl der schwer verunfallten Radfahrenden in den letzten 10 Jahren um 1/5 abgenommen hat. Dabei hat das Alter einen deutliche Einfluss. Bei den Kindern verläuft die Entwicklung weitaus positiver als in den oberen Altersklassen. Kollisionen durch Vortrittsmissachtung beim Abbiegen und Queren stellen eine Umfallschwerpunkt dar. Aber auch Selbst-/Schleuderunfälle haben eine hohe Unfallrelevanz – Tendenz steigend.

 » Auszug aus SINUS-Report 2008 (PDF 1'730 KB)


25.11.2008   Alter Schyn als viel befahrene Bikeroute sicherer gemacht
Die Gemeinden Vaz/Obervaz und Scharans haben diesen Sommer den viel befahrenen und -begangenen Weg durch den Alten Schyn sicherheitsmässig deutlich verbessert. Der stellenweise stark ausgesetzte Weg führt von Muldain, einer Fraktion von Vaz/Obervaz auf der rechten Talseite durch die Schinschlucht hinunter nach Scharans. Neben dem Wandern ist der Alte Schyn auch Teil der nationalen Mountainbikeroute 1 AlpineBike und der regionalen Bikeroute 90 GraubündenBike. Im Rahmen der Sicherungsarbeiten wurden an den kritischen Stellen Zäune als Absturzsicherungen montiert und einzelne Stützmauern saniert. Der Tunnel Moir erhielt eine Beleuchtung, welche den Strom von einer Solaranlage bezieht. Die Kosten tragen die beiden Gemeinden sowie zur Hälfte der Kanton.  


19.9.2008   Diesjähriger BAW-Wandertag am 5. Oktober
Am 5. Oktober findet der dritte BAW-Wandertag statt. Die abwechslungsreichen und interessanten Wanderungen werden durch erfahrene BAW Wanderleiter geführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Mit dem "einfach für retour" Billett reisen Sie an diesem Tag innerhalb des Kantons Graubünden mit der Rhätischen Bahn, PostAuto Graubünden und EngadinBus zum halben Preis. Sie lösen ein Einfach-Billett zum Ausgangspunkt (Arezen Fatscha, Preda, Furna Post) der Wanderung, lassen das Billett vom Wanderleiter abstempeln und reisen anschliessend kostenlos zurück. Die BAW würde sich sehr freuen, wenn Sie Zeit finden an einer der Wanderungen teilzunehmen. Achtung, der BAW-Wandertag findet bei jeder Witterung statt.

 » Beschreibungen der einzelnen Wanderungen
 » Fahrplanvorschläge

Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 1. Oktober 2008 an die BAW, Tel. 081 258 34 00 oder direkt online.

BAW Bündner Wanderwege


11.9.2008   Endlich, Velobillette der SBB gelten neu auch für das Postauto
Die Velomitnahme in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird auf einen Schlag bequemer und günstiger. Die PostAuto Schweiz AG akzeptiert nämlich ab 14. Dezember 2008 die Velobillette, die heute bei der SBB und vielen weiteren Transportunternehmungen gelten. Die Fahrgäste müssen somit keine zusätzlichen Billette mehr für die Velomitnahme im Postauto kaufen. Die Halbtax-Velo-Tageskarte für Fr. 10.– deckt damit auch den Transport mit dem Postauto ab. Die bisher für jede Postautofahrt zu bezahlenden Fr. 6.– entfallen damit.


11.7.2008   Wegverbesserung der nationalen Route 6 bei Domat/Ems

Dank dem Ausbau eines Flurweges auf einer Länge von 770 Meter kann die Linienführung der nationalen Radwanderroute Nr. 6 im Vogelsang bei Domat/Ems deutlich verbessert werden. Ein steiler Anstieg auf einem schmalen Waldweg mit bis zu 15% Steigung lassen sich so umfahren. Die Kosten tragen die Gemeinde Domat/Ems und der Kanton.


16.6.2008   Neuer Radweg zwischen Zillis und Andeer

Mit Investitionen von rund 800'000 Franken, wovon der Kanton die Hälfte übernahm, wurde zwischen Zillis und Andeer eine neue durchgehende Radwegverbindung gebaut. Die beteiligten Gemeinden Zillis, Andeer und Pignia weihten den Radweg gestern Sonntag feierlich ein.

Der Neubau von 1095 m Weg und die Nutzung bestehender Feldwege ermöglichen eine völlig neue Radwegverbindung zwischen Zillis und Andeer. Auf dem idyllisch gelegenen Trassee entlang dem Rhein lassen sich 4 Kilometer der kantonalen Hauptstrasse umfahren. Die nationale Route Nr. 6 von Thusis nach Bellinzona ist entsprechend umsignalisiert. Damit auch die Schüler den Weg bei schlechtem Wetter problemlos benutzen können, ist die 2.50 Meter breite Fahrbahn asphaltiert. Herzstück des Radweges ist der an die Rheinbrücke der A13 angehängte Steg.


13.6.2008   Der Langsamverkehr als wichtiger Teil des Agglomerationsprogramms Chur

Im Rahmen des Infrastrukturfonds will der Bund auch die Agglomerationen bei deren Bewältigung des Verkehrs gezielt unterstützen. Der Beitragssatz kann dabei maximal bis 50% betragen. Voraussetzung für Bundesbeiträge ist die Ausarbeitung eines Agglomerationsprogrammes durch die einzelnen Agglomerationen. Die grösste Agglomeration bildet in Graubünden die Stadt Chur mit den umliegenden Gemeinden. Der Kanton hat mit diesen ein solches Programm ausgearbeitet und bereits beim Bund eingereicht. Auch der Langsamverkehr muss gemäss den Vorgaben des Bundes bei den Verkehrsmassnahmen mitberücksichtigt werden. Für die erste Realisierungsphase in den Jahren 2011 - 2014 sind allein für die Förderung des Veloverkehrs rund 12.5 Millionen Franken vorgesehen.

Weitere Informationen dazu unter Projekte.


25.4.2008   SchweizMobil eröffnet
Mit einem feierlichen Anlass ist heute Freitag in Murten SchweizMobil, das weltweit einzigartige Projekt für die Föörderung des Langsamverkehrs eröffnet worden. Graubünden steuert zu den schweizweit einheitlich signalisierten Routen knapp 2'000 km bei: 730 km Wandern, 700 km Mountainbiken, 500 km Radwandern und 40 km Skaten. Rund 4'000 Wegweiser mussten dafür montiert werden. Wegen des frühen Wintereinbruches kann die Signalisaiton auf einzelnen hochgelegenen Abschnitten erst in den kommenden Wochen montiert werden.

Die Gesamtverantwortung für die Festlegung der Routen bis zur Schlussabnahme wird vom Tiefbauamt Graubünden, Fachstelle für Langsamverkehr, wahrgenommen. Die Detailplanung und die Begleitung der Signalisationarbeiten erfolgte durch die BAW Bündner Wanderwege. Die Wegweiser im ganzen Kanton montierten die Mitarbeiter der Stiftung Oeko-Job.

Alles zu SchweizMobil

SchweizMobil NEWSLETTER 4, April 2008 (PDF, 1'475 KB)


17.12.2007   Entwicklung Radfahrerunfälle
Der SINUS-Report 2007 der Beratungstelle für Unfallverhütung (bfu) zeigt auf, dass auch die Radfahrerunfälle in den letzten 10 Jahren deulich abgenommen haben. Schwere Fahrradunfälle ereignen sich zu ¾ auf Innerortsstrassen. Sowohl innerorts wie ausserorts sind Schleuder-, Selbst- und Abbiegeunfälle die häufigsten Unfalltypen. Die grössten Erfolge konnten in den letzten 10 Jahren bei den jungen Radfahrern erzielt werden, während die Unfallbelastung der über 44-Jährigen zunahm. Die Schwere der Kollisionen ist stark vom Kollisionsgegner abhängig, am schwerwiegendsten sind Kollisionen mit einem Sachentransportfahrzeug.

Auszug aus SINUS-Report 2007 (PDF)


20.9.2007   BAW-Wandertag am Sonntag, 14. Oktober 2007
Der erfreuliche Zulauf im Jubiläumsjahr 2006 hat die BAW Bündner Wanderwege bewogen, den BAW-Wandertag zusammen mit der Rhätischen Bahn, PostAuto Graubünden und EngadinBus auch in diesem Jahr durchzuführen. Am 14. Oktober 2007 werden in den Regionen Engadin, Mittelbünden und Surselva drei von erfahrenen BAW-Wanderleitern geführte Wanderungen kostenlos für die gesamte Bevölkerung angeboten.

Detailinformationen (PDF)


7.6.2007   Neuer Newsletter des Velolandes
Der aktuelle Newsletter 24 orientiert über die Resultate der Velozählung 2006 sowie über den Ausbaustand des Routennetzes in der Schweiz.

Newsletter 24 Veloland Schweiz


29.3.2007   Routennetz von SchweizMobil in Graubünden genehmigt
An ihrer Sitzung vom 27.3.2007 hat die Regierung den bündnerischen Teil des Routennetzes von SchweizMobil genehmigt. Die entsprechend der Anhörung bei den betroffenen Stellen bereinigten Routen k&oumL;nnen damit gemäss den Vorgaben von SchweizMobil und angepasst an die bündnerischen Richtlinien noch in diesem Jahr signalisiert werden, rechtzeitig für die Eröffnung von SchweizMobil im Frühling 2008.

Weitere Informationen zum Regierungsbeschluss


28.8.2006   Merkblätter des SAW für den Umgang mit Rindern und Herdenschutzhunden
Neue Formen der Nutztierhaltung haben dazu geführt, dass heute vermehrt auch Stiere und Mutterkühe mit ihrem Nachwuchs und Schafherden mit Schutzhunden auf den Weiden anzutreffen sind. Besonders bei der Mutterkuhhaltung sind das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Herde und der Beschützerinstinkt stark ausgeprägt und auch erwünscht. Wandernde, die sich dessen nicht bewusst sind, können gefährliche Situationen auslösen. Für ein gefahrloses Queren von Viehweiden beachten Sie bitte die folgenden Regeln.

Merkblatt für Wanderer (PDF)
Merkblatt für Nutztierhalter und Wanderweg-Fachorganisationen (PDF)


21.8.2006   Routenführung SchweizMobil in der Anhörung
Die Linienführungen der verschiedenen Routen von SchweizMobil sind im Detail ausgearbeitet. Die Territorialgemeinden sind nun eingeladen worden, sich bis zum 19. September zu der geplanten Wegsignalisation auf ihrem Gemeindegebiet zu äussern.

Unterlagen zu Anhörung
 


30.4.2006   SchweizMobil, Netzwerk für nachhaltige Mobilität in Freizeit, Tourismus und Alltag
Die Projektleitung von SchweizMobil informiert mit einem Flyer über den aktuellen Stand des Projektes.


18.1.2006   Neue Fachstelle Langsamverkehr
Das am 1. Januar in Kraft getretene Strassengesetz anerkennt die grundsätzliche Förderung des Langsamverkehrs als wichtige Aufgabe des Kantons. Neu soll deshalb das Tiefbauamt neben dem Strassenverkehr mit seiner Fachstelle für Langsamverkehr (FS LV) auch die Infrastrukturen für andere Mobilitätsformen wie Wandern, Velofahren, Mountainbiken und Skaten kantonsweit koordinieren und mit Beiträgen unterstützen.

Als Folge des neuen Gesetzes wird die bisherige, im BVFD angesiedelte Fachstelle für Fuss- und Wanderwege, geleitet von Arno Lanfranchi, aufgelöst und deren Aufgaben vom Tiefbauamt übernommen. Peter Stirnimann, bisher im Tiefbauamt für Radwege zuständig, betreut die neue Fachstelle Langsamverkehr.

Die private Fachorganisation BAW Bündner Wanderwege wird weiterhin im Auftrag des Kantons Projekte im Bereich Langsamverkehr bearbeiten.

Anfragen und Begehren im Zusammenhang mit Wanderwegen oder allgemein Langsamverkehr sind ab sofort an die folgende Adresse zu richten:

Tiefbauamt Graubünden, Fachstelle Langsamverkehr, Grabenstrasse 30, 7001 Chur;
per Mail an clemens.bolli@tba.gr.ch oder Telefon 081 257 37 11.

Die gesetzlichen Randbedingungen für den Langsamverkehr finden sich im neuen Strassengesetz (StrG) und der dazugehörigen Verordnung (StrV). Von Interesse sind hier Art. 6 und 58 StrG sowie Art. 5, 31 und 32 StrV.

Die Projektleitung von SchweizMobil informiert mit einem Flyer über den aktuellen Stand des Projektes.